Orientteppich Fachterminologie
Echte Farben: Ausdruck für verfahrenstechnisch korrekt und beständig eingefärbt.
Eckzwickel/viertel: Bezeichnung für Musterdetail in den Innenecken.
Edwards, Cecil A.: Buchautor "The Persian Carpet", London 1953.
Eichenlaubbordüre: andere Bezeichnung für Weinlaubbordüre.
Eintrag: Einschießen des Schußfadens.
Eisenoxyd: brauner bis schwarzer Farbstoff, faserzerstörend.
Ekbatan: früherer Name von Hamadan.
Elvend: Berg bei Hamadan, auch Bezeichnung für besonders gute Hamadanteppiche.
embossing, embossed: Reliefschur zur Musterbetonung, besonders in chinesischen Teppichen.
Endlosknoten: buddhistisches Mustersymbol in China-, Nepal- u. Tibetteppichen.
Endlosranke: Bordürenornament, auch Wellenranke genannt.
Engsi, Enssi: auch Enessy, turkmenisches Teppichmuster, siehe Hatschlou.
Ersari-Güll: Primärornament der Ersari-Turkmenen.
Eosin: synthetischer Anilinfarbstoff, Rot.
Erdmann, Kurt: Kunsthistoriker und Autor verschiedener Orientteppich-Werke, Berlin.
Eremitage: Museum in St. Petersburg/Russland, siehe auch Pazyrykteppich.
Ersari: Turkmenenstamm.
Eski: türkisch-azerbaidschanische Bez. für "alt".
eslimi: persisch, Zusammenspiel aus Arabesken, Ranken, Blüten und Blättern.
Eulanisieren: Schutzbehandlung gegen Motten.
europäische Blüten: siehe gol farangh.
Exote: Bezeichnung für Maße um 3 m x 1,50 m; meist doppelt so lang wie breit.
Expertise: von einem Sachverständigen erstelltes Dokument zu einem Orientteppich.
Eyerlik: Satteldecke der Turkmenen
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