Orientteppich Fachterminologie
Nadir Shah: (*1688), 1736-1747, vertrieb die in den Iran eingefallenen Ghilzai-Afghanen, Eroberer der Pfauenkrone und des Pfauenthrons in Indien
Nafarli: Gliedstamm der Khamseh-Föderation
Naghsche: persisches Muster
Nagsche frangh: wörtlich: "Zeichnungen der Franken", europäisch beeinflußte Muster (in Bidjar, Bachtiar, Afschar u.a.), siehe auch gol farangh
Nähte: Fachausdruck für begleitende, einlinige Konturbordüren
Namad (Nämäd): persischer Filzteppich, wird nur im Inland gehandelt
Namadi: Stamm der Ghaschghai
Namakdan: Salztasche mit einem Aufsatz
Namaki: Herstellungsort beonders guter Sarough-Mir
Namazi, Namazlik: Gebetsteppich, namaz = "Gebet"
Nani: meist Kelim, hängemattenartige Kinderwiege
Naqsch e Rustam: achämenidische Felsgräber nahe Persepolis
Nargileh: türkisch für "Wasserpfeife", bisweilen Teppichmotiv
Naturfarbe: Ausdruck für nichtsynthetische Farbstoffe
Nazarlik: türkisch, Amulett gegen den sogenannten "bösen Blick"
Nebenbordüren: mitlaufende Begleitbordüren, die die Hauptbordüre flankieren
Nebengül: Sekundärornament der Turkmenen
Nimbaff: persisches Flachgewebe mit eingeknüpften Ornamentteilen; auch für geschlungene Teppiche (von persisch nim = "halb")
Nomaden: nichtseßhafte, wandernde Völker, meist Wanderhirten
Numdah: Filzteppich aus Indien
Nuristan: bedeutende Provinz Afganistans, Besonderheit: Möbel
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